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Glasurit ist Partner des „Scarabée d'Or“

Der „Scarabée d'Or“ endlich enthüllt…

Im „Musée des Arts et Métiers“ konnte der „Scarabée d'Or“, der Goldkäfer, in all seiner Pracht bewundert werden. Der originalgetreue Nachbau des Fahrzeugs wurde durch die harte Arbeit von Studenten und Berufsschülern ermöglicht und von dem Verein „Des Voitures et des Hommes“ (Von Autos und Menschen) unterstützt.

Der Citroën B2 10 HP Modell K1 hat als erstes Auto im Dezember 1922 die Sahara durchquert, eine herrliche Herausforderung...

Nachstehend finden Sie ein paar Fakten zu den vergangenen vier Arbeitsjahren:

  • 160 Studenten und Berufsschüler
  • 40 Lehrer/Professoren und „Betreuer“
  • 50.000 Arbeitsstunden
  • 71.500 kg Metall
  • 130.000 € Budget
  • 25.000 € Kosten
  • 55.000 € von Mäzenen gespendete Zeit
  • 5.000 km zurückgelegte Strecke
  • 11 französische Produktionsstandorte.

Der „Scarabée d'Or“ wurde vor einer Versammlung von namhaften Persönlichkeiten und Journalisten enthüllt.

Unter den Projektpartnern befand sich auch Glasurit, Premiummarke der BASF, die dazu beigetragen hat, dass der „Scarabée d'Or“ nun wieder in seiner wunderschönen Originalfarbe glänzt.

Ebenfalls vertreten waren das „Musée des Arts et Métiers“, „Ensam“, die Fachoberschule „Lycée du Château d'Epluches“, Citroën, Silveo…

Glasurit, ein wichtiger Partner bei der Restaurierung dieses Schmuckstücks!

Denn die Glasurit-Technik hat es möglich gemacht, Originallack und -farbton des Fahrzeugs anhand von Farbspuren, die an verdeckten und gut erhaltenen Teilen des „Scarabée d‘Or“ von 1922 gefunden wurden, zu ermitteln.

Das Fahrzeug war weiß mit einem leichten hellgrünen Stich. Glasurit hat den Farbton nachgestellt und die Schüler der Fachoberschule „Lycée du Château d'Epluches“ haben ihn aufgetragen.

Es handelt sich um ein aus zweischichtiges Lacksystem. Auf einer chemischen Basis vom Typ „Epoxidester, Urethanacryl“ wird das Grundmaterial im Lackfarbton aufgetragen, wodurch die folgenden Eigenschaften gewährleistet werden:

  • Ausgezeichnete Haftung direkt auf den Stahlsubstraten
  • Hohes Füllvermögen zur Auffüllung von Strahlsandspuren
  • Sehr guter Korrosionsschutz
  • Schutz gegen Steinschlag – für das Fahrgestell erforderlich

Dieses Grundmaterial wird dann mit einem Decklack aus Urethanacryl mit folgenden Eigenschaften überlackiert:

  • Originalgetreue Farb- und Glanzwerte
  • Einheitliches Erscheinungsbild mit den übrigen Karosserieteilen
  • Nachhaltiger UV- und Witterungsschutz

Glasurit hat auch einige Studenten der „Ecole d'Art Mural“ in Versailles im Refinish Competence Center Montataire in den ausgefeilten Lackierungstechniken unterwiesen. Währenddessen übten andere Studenten sich im Freihandzeichnen des „Scarabée d'Or“-Logos – eine schwierige Aufgabe angesichts der Tatsache, dass sie am Fahrzeug letztendlich nur einen Versuch hatten.

Bei seinem Vortrag erklärte Erwan Baudimant, Verkaufsbereichsleiter Autoreparaturlacke Frankreich und Nordafrika im Unternehmensbereich Coatings der BASF Frankreich: „Glasurit ist stolz auf seinen Beitrag zu diesem Projekt mit einzigartiger Bedeutung. Dank des Vereins ‚Des Voitures et des Hommes‘ konnten wir zusammen mit namhaften Partnern zum Erhalt des französischen Kulturgutes beitragen. Das Projekt hat zahlreiche Fachleute zusammengeführt, deren Werte wir teilen. Und schließlich verdanken wir es auch dem ‚Scarabée d'Or‘, dass wir unserer Farbdatenbank Classic Car Colors einen neuen Farbton ‚Blanc Sahara‘ hinzufügen konnten.“